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Cora Stephan hat ein Buch geschrieben: “Angela Merkel. Ein Irrtum” (Knaus Verlag).  Angela Merkel wurde von ihr 2005 gewählt und zwar in der Überzeugung, Merkel sei “die Frau mit dem neuen Anfang. Mit dem Aufbruch”. Merkel habe Hoffnung geweckt, meint Cora. Doch alles sei beim Alten geblieben, wundert sich Cora. Keine Reformen, nur Stillstand, nur Wahlgeschenke zur Machtsicherung, klagt Cora. “An der Spitze steht eine ihre Macht bloß noch verwaltende Einzelkämpferin”, heißt es im Pressetext zu ihrem Buch.

Tja, war sie denn nicht auf dem Laufenden? Was erwartet sie denn von einer in der DDR sozialisierten Pastorentochter? Und was erwartet sie denn von Merkel, deren Vita folgendes beinhaltet: Angela Merkel war FDJ-Leitungsmitglied, bis 1984 FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda (heute sagt sie selbst „Kulturfunktionärin” dazu) und mußte in dieser Funktion u. a. das FDJ-Studienjahr organisieren, monatlich stattfindende politische Schulungen für FDJ-Mitglieder. Das war nun gerade keine Funktion, die man annehmen mußte. Die gesamtdeutsche Ministerin Angela sagt über die ostdeutsche FDJ-Aktivistin Angela: „Ich war keine Heldin. Ich habe mich angepasst.”

Und nun haben wir sie als Kanzlerin, die vom Westen der Republik kaum eine Ahnung hat und uns dennoch “regiert”. Und Cora ärgert sich. Posaunt ihre politische Dummheit in die Welt hinaus. Saugt aber dennoch Honig daraus und schreibt ein Buch, welches möglicherweise gut verkauft wird. Ich kaufe es nicht.

Siehe auch: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/angie_honecker_keine_biografie/

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