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Die Jerusalem Post berichtet: “Mutter, Vater und drei Kinder wurden am späten Freitagabend durch Terroristen in der südöstlich von Nablus gelegene Siedlung Itamar erstochen. Die Morde wurden kurz nach 22 Uhr begangen, als ein oder zwei Terroristen den Zaun überwanden, der Itamar umgibt, und in das Haus von Ruth (35) und Udi Fogel (36) einbrachen. Die Täter gingen von Zimmer zu Zimmer und erstachen die Eltern, ein drei Monate altes Mädchen mit Namen Hadas und zwei Jungen (Elad, 3) und Yoav (11).”

Daß die Hamas die Mordtat als „heroische Aktion“ bezeichnete und in Gaza, sozusagen zur Feier des Tages, Süßigkeiten verteilt wurden, verschweigt beispielsweise die BBC. Andere Medien haben erneut Grund um gegen die Siedlungspolitik zu polemisieren. Morde sind eben eine gute Gelegenheit, sein eigenes Süppchen damit zu kochen.

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Als ich diese Bilder sah, fragte ich mich: Wie pervers muß man eigentlich sein, um das Abschlachten dieser drei Kinder als Heldentat zu feiern?! Nicht daß ich das Unrecht an den Eltern schmälern will, aber ich sah die Kinderbilder und stellte mir vor, wie … nein, konnte mir nicht vorstellen, wieviel Scheiße sich im Hirn eines solchen Mörders befindet. Sicher, man wird dafür gute und weniger gute Gründe dafür finden, daß die Mörder moralische Versager sind. Aber hatten wir nicht alle eine schlechte Kindheit?! Und sind wir nicht alle trotzdem keine Mörder geworden?! Mich ekelt. Unter anderem auch deshalb, weil hier religiöses Denken über Humanität gesetzt wird. Hamas feiert die Heldentat und wir schweigen dazu. Ekelhaft.

Nachtrag: Auf dem IslamWeb wurde folgendes geschrieben: „…after Palestinian Resistance men killed five Israeli settlers…“ Fünf Siedler, steht da. Nichts von Kindern. Heroische Muslime schlitzen – ja wen – auf? Das Jüngste war erst 3 Monate alt. Schauderhaft.

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