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Verzweifelt bekenne ich: „Ich verstehe nicht, warum mich meine Mithühner nicht verstehen. Drücke ich mich denn nicht gewählt und verständlich aus?“

Paul Watzlawick: „DIE WAHRHEIT IST NICHT DAS WAS A SAGT, SONDERN WAS B DARUNTER VERSTEHT „.

Zwischen zwei, drei Körnern darüber nachgedacht und angenommen, es gibt nur eine Wahrheit: die des B. B muß zwangsläufig Politiker sein, da es offenbar völlig egal ist, in welcher Art ich kommuniziere: B hat immer recht. Aber vielleicht ist B auch nur der Hahn im Korb, der auf dem Misthaufen mit dem lautesten Getöse. Um mich verständlich zu machen ist es wohl erforderlich, mich dem Denken von B anzunähern, Empathie zu haben um zu verstehen, wie er „tickt“, damit ich meine Botschaft in angemessener Weise an den Hahn, an B bringe. Gut, B ein wenig besser zu verstehen ist nicht zu verachten. Etwas von seinen Mithühnern zu lernen bringt auch Nutzen. Wie B zu reden heißt, B versteht mich… vielleicht.

Allerdings möchte ich es gerne auch in die andere Richtung, von B nach A. Ich möchte gerne, daß sich A auch ein wenig Mühe gibt, mich zu verstehen. Dann würden wir beide an der Wahrheit partizipieren.

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