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„Scheiße! Er hat sich gestern vor den Zug geworfen.“

Die Augen bedeckt widersteht er dem Westwind.

„Zu spät. Alles zu spät.“

Es ist nicht der Schmerz des Verlustes. Es ist der Schmerz des Unwiederbringlichen.

„Ich wollte nächste Woche noch mit ihm darüber sprechen, wollte…. wollte…“

Es fehlen die Worte. Er fehlt. Die Zukunft an den Felsen gerammt. Weiter geht es nicht mehr. Die Bitterkeit verpaßter Gelegenheiten bohrt in ihm. Der Schmerzlöser in Form eines Single Malt bleibt jedoch als blutiges Ausrufungszeichen im Halse stecken. Alles was auf später verschoben wurde, alles was in nächster Zeit zu erledigen wäre, ist nun auf ewig unerledigt.

Er umarmt mich. „Wenn ich dich jetzt nicht in den Armen halte, dann werde ich es nie wieder tun… Wenn jetzt nicht, dann nie mehr…..“

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